Sonderausstellungen
im Deutschen Gartenbaumuseum Erfurt

(2002) „Karl Foerster – Vom großen Welt- und Gartenspiel“ – eine Tafelausstellung der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Diese Ausstellung stellte den Gartenenthusiasten und Staudenexperten Karl Foerster (1874-1970) vor. Die Staatsbibliothek ist seit 1985 im Besitz seines schriftlichen Nachlasses. Der Gärtner und Pflanzenzüchter ist bei Gartenfreunden bekannt nicht nur wegen seiner Vorliebe für den blauen Rittersporn, sondern auch für seine zahlreichen Gartenbücher, die hohe Auflagen erreichten. Bis heute gilt er als der „Gartenphilosoph von Bornim“. Sein Haus, von 1912, mit dem berühmten Senkgarten, dem Frühlingsweg, dem Herbstbeet und Steingarten befindet sich in Potsdam/Bornim. Er ist eine Pilgerstätte für Gartenfreunde geworden. Nebenan lag seine Gärtnerei, wo Karl Foerster insbesondere winterharte Blütenstauden züchtete und verkaufte. Das Areal wurde im Zusammenhang mit der BUGA 2001 in Potsdam restauriert und wieder zugänglich gemacht. Als Ehrengast konnte das Deutsche Gartenbaumuseum Frau Marianne Foerster, Tochter von Karl Foerster, begrüßen, die das Wirken ihres Vaters als Gärtner und prägender Gartengestalter in Erinnerung hält und weiterführt.

Die Tafelausstellung Das Wohnhaus Karl Foersters
mit dem berühmten Senkgarten
Karl Foerster um 1886, 1960 und Familienfoto Karl Foerster, Autor und Herausgeber zahlreicher
Bücher, Zeitschriften und Veröffentlichungen
Karl Foerster um 1969, (Foto: Horst Schöne) Putte im Senkgarten (Foto: Horst Schöne)


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