Gezeigt werden Geräte zur Bodenbearbeitung, wobei der Schwerpunkt auf die Motorfräse gelegt wird. Hervorzuheben sind seltene Exemplare aus der ersten Zeit ihres Einsatzes. Es werden Bedeutung und Ziele der Bodenbearbeitung vorgestellt, aber auch ungewollte Effekte für das Bodenleben.
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Locker und Luftig – Bodenbearbeitung im Gartenbau“ steht der Gartenboden. Dieser wird intensiv genutzt. Im Vergleich zu Naturböden sind Gartenböden besonderen Belastungen ausgesetzt, weshalb der Bearbeitung und Pflege von Gartenböden eine große Bedeutung zukommt, will man ihre Fruchtbarkeit erhalten oder steigern. Die Gärtner haben daher seit vielen Jahrhunderten die Technik der Bodenbearbeitung weiterentwickelt. Anfangs wurden ausschließlich Handgeräte sowie menschliche und tierische Zugkraft eingesetzt. Erst seit den 1920er Jahren hielten Bodenfräsen mit Motor Einzug. Die Ausstellung will diesen Wandel der Bodenbearbeitung von der Handarbeit zur Teilmotorisierung nachzeichnen. Dazu werden zahlreiche und teils seltene historische Geräte und Maschinen gezeigt.
Die Ausstellung "Locker und luftig - Bodenbearbeitung im Gartenbau" ist in der Zeit vom 10.03. bis zum 31.10.2009 im Deutschen Gartenbaumuseum zu sehen. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr, Juli bis September auch Montags.
Inhaltlich steht diese Ausstellung in Verbindung mit der gemeinsam vom Deutschen Gartenbaumuseum und dem egapark Erfurt gezeigten Wanderausstellung "Unter unseren Füßen - Lebensraum Boden".
Diese wird in der Halle 2 des egapark Erfurt gezeigt, 400 m vom Deutschen Gartenbaumuseum entfernt. Der Besuch beider Ausstellungen lässt sich gut mit einem Spaziergang über das schöne Parkgelände verbinden.
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| Atlasbodenfräse |
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Bungartzbodenfräse |
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